Kursberichte

  Ein Dankeschön an alle Drahtstrickerinnen!

  Dass ich mit diesem Kurs auf ein derart grosses und anhaltendes Interesse stossen würde
  hat mich wirklich sehr gefreut.

Ich möchte auf diesem Weg allen 69
Teilnehmerinnen meinen herzlichen
Dank aussprechen. Ob von Lyssach,
Riffenmatt oder Niederscherli, um nur
ein paar Orte zu nennen, und natürlich
auch den vielen Schwarzenburgerinnen.
Euch allen ein grosses MERCI für Euer
Interesse und ein noch grösseres
Kompliment für die Begeisterung und den
Eifer, mit dem Ihr dabei gewesen seid! ! !

Es war herrlich bei diesen
"Drahtstricken - Plauder - Stunden" dabei
sein zu dürfen und Euch in die kleine Kunst
des Drahtsterneformens und Ostereier-
strickens einzuweihen.


Ich wünsche allen weiterhin viel Freude
mit Euren Drahtkunstwerken. 
Alles Gute und vielleicht bis bald!

                                                                                                              Bericht von Prisca Schwarz per Juni 2009

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 Gipskurs-Tagebuch

 

  Samstag, 5.Juli 2003

  12:30  Die letzten Vorbereitungen sind erledigt, es kann losgehen. Hoffentlich hält das Wetter!
  Was werde ich wohl die ganzen 4 Std. lang so machen?

  13:50  Der erste Gipskontakt liegt hinter uns. Der Einstieg hat geklappt.

  17:45  Soviel sei gesagt. Eine umfassende Antwort auf meine Frage würde den Rahmen dieses
  Berichtes sprengen. Die 5 Frauen waren voller kreativem Tatendrang, sodass ich zeitweise schier
  den Überblick verlor. Die schöpferische Spannweite dieses ersten Nachmittags reicht von
  lebensgrossen Frauendrahtgerippen über Gesichtsmasken und Pobacken, zu Rahmen und gegossenen
  Seesternen, Riesenblumen und bandagierten Puppen, um nur einiges zu nennen. Noch grösser und
  fantastischer sind die Vorhaben von Morgen! Ich denke am Sonntagabend wird so ziemlich alles in
  Gipsbandagen verewigt sein was sich nicht binnen nützlicher Frist in Sicherheit bringen konnte!

  Sonntag, 6.Juli 2003

  13:35  Kaum sind alle da sind sie nicht mehr zu bremsen.

  14:00  Der gestrige Nachmittag liess so manchen Geist nicht zur Ruhe kommen. Eine neue Idee nach
  der anderen wird kundgetan. Zum teil stammen sie von 05:00 Uhr früh!

  14:30  Manche Familienmitglieder bringen sich kurzerhand per Auto in Sicherheit, doch so wie`s aussieht,
  sind sie dann halt nächstes Wochenende fällig. Andere mussten schon heute wortwörtlich den Kopf hinhalten.

  16:30  Der Bandagenvorrat neigt sich dem Ende zu und ich nehme die Bestellung auf für nächstes
  Wochenende. Unser Gipskabinett kann enormen Zuwachs verzeichnen. Zu den Masken und Pobacken
  vom Samstag sind nun auch ein Fuss, mehrere Hände und zwei Herzballone dazugekommen.

  17:20  Zum Glück ist der Kurs noch nicht zu Ende, denn der Ideenfundus ist noch lange nicht ausgeschöpft.

  17:35  Müde aber glücklich machen wir Schluss für heute und freuen uns auf nächsten Samstag. 

 

 

 

 

 

 

  Samstag, 12.Juli 2003

  13:30  Heute starten wir mit einer kleinen Einführung für die farbige Gestaltung der Objekte.

  14:00  Familienmaskerade ist nun angesagt. Ein Kind nach dem andern wagt das kleine Abenteuer
  mit einer tollen Gesichtsmaske als Belohnung für das mutige Stillhalten, Nichtssehen und die
  Unannehmlichkeiten beim befreienden Herauslösen.

  14:30  Daniela begibt sich auf eine "Last-Minute-Einkaufstour" für Bälle und Gummihandschuhe
  zum Ausgiessen.

  16:50  Wir starten das dreifache Gipsanrühren mit anschliessender Hektik beim Einfüllen in die abgenähte 
  Hundertwasserhäuserzeile.

  17:10  Ohrenbetäubendes Bohren! Das ernüchternde, wenn nicht sogar frustrierende Ergebnis nach
  10 Min. lautet: Bohrtiefe  7mm! Da muss ich mir noch was einfallen lassen bis morgen! 

 

 

 

 

 

 

  Sonntag, 13.Juli 2003

  14:15  Der grosse Moment ist gekommen!
  Hurra! Das Hundertwasserhaus hat`s überstanden! Zwar sind manche Stellen arg dünn geraten,
  doch es ist an einem Stück!
  ( Leider ging es später beim Weiterbearbeiten doch noch in die Brüche, doch der Leim wird`s richten! )

  14:30  Heute bohren wir 4cm in 30 Sekunden!
  Alle sind froh, denn der Krach ist auch zum Aushalten. Makita sei Dank!

  15:30  Es wird geschliffen, grundiert und mit Farben hantiert.

  16:30  Da die Bohrlöcher etwas grösser sind als die Armierungseisen füllen wir sie mit Zement aus.

  16:45  Das Feedback der Teilnehmerinnen fällt durchwegs positiv aus. Bedauert wird nur, dass wegen
  der Vielzahl der entstandenen Arbeiten nicht alles ganz fertiggestellt werden kann.

  17:45  Mein Resümee des Kurses :
  16 Stunden sehr kreative und intensive Arbeit mit 5 tollen, innovativen Frauen und 6 glückliche
  Gesichter zum Schluss. Vielen Dank Euch allen! 

 

 

 

 

 

 

 

  Ein Bericht von Prisca Schwarz , überarbeitet per Juni 2009.

 

 

 

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